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Pingvinas
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Foto: Reich der Spiele     
Pingvinas

Spielanleitung

Spielmaterial

  • 60 sechseckige Holzscheiben (Eisschollen)
     
  • 60 Aufkleber mit 1, 2 oder 3 Fischen (10x3, 20x2, 30x1)
     
  • 13 Pinguin-Figuren in vier verschiedenen Farben (4, 4, 3, 2)
     
Autoren: Alvydas Jakeliunas
Günter Cornett
Grafik:Bernd Natke

Worum es geht

Die Pinguine hüpfen von Eisscholle zu Eisscholle auf der Jagd nach Fischen. Dabei versuchen sie den Gegnern den Weg abzuschneiden und die ertragreichsten Fischgründe für sich ganz alleine zu sichern. Wer am Ende die meisten Fische gefangen hat ist Sieger.


Vor dem ersten Spiel

Vor dem ersten Spiel werden die Eisschollen mit den Aufklebern beklebt.


Spielvorbereitung

Zunächst werden die 60 Eisschollen in Form eines Wabenmuster auf dem Tisch ausgelegt. Wichtig ist dabei, dass die einzelnen Eisschollen immer einen Finger breit Abstand voneinander haben.

Am besten beginnt man mit einer geraden Reihe von 7 oder 8 Eisschollen und ergänzt dann die Reihen darüber und darunter. Die genaue Form der so entstehenden Spielfläche ist nicht wichtig, aber die 1er, 2er und 3er-Eisschollen sollten in etwa gleichmäßig verteilt sein.

Jeder Spieler erhält Pinguine einer Farbe
(abhängig von der Spielerzahl):

Bei 2 Spielern je 4 Pinguine.
Bei 3 Spielern je 3 Pinguine.
Bei 4 Spielern je 2 Pinguine.


Spielverlauf

Reihum stellt jeder Spieler einen seiner Pinguine auf eine unbesetzte Eisscholle mit genau einem Fisch. Sobald alle Pinguine auf Eisschollen stehen, beginnt die Jagd. Ab jetzt besteht ein Spielzug aus der Bewegung eines beliebigen eigenen Pinguins und der anschließenden Aufnahme der Eisscholle, auf der der Pinguin zu Beginn seines Zuges stand.

Ein Pinguin zieht beliebig weit über unbesetzte Eisschollen. Die Richtung darf er frei wählen; innerhalb eines Zuges darf er jedoch nicht abbiegen. Eisschollen mit einem eigenen oder gegnerischen Pinguin sowie durch Wegnehmen der Eisschollen entstandene Lücken dürfen weder betreten noch übersprungen werden.

Am Ende seines Zuges nimmt der Spieler die Eisscholle an sich, auf der Pinguin zu Beginn seines Zuges stand.

Eisschollen, die von keinem Pinguin mehr erreicht werden können, werden aus dem Spiel genommen.


Spielende

Wer keinen seiner Pinguine mehr bewegen kann nimmt alle seine Pinguine und die Eisschollen auf denen sie stehen an sich. Die anderen Spieler spielen so lange weiter, bis auch sie keinen ihrer Pinguine mehr bewegen können. (Kann nur noch ein Spieler ziehen, so darf dieser so oft weiter ziehen, wie möglich).

Danach zählen die Spieler ihre gesammelten Fische. Der Spieler mit den meisten Fischen ist Sieger.


Die Entstehung von Pingvinas

Alvydas Jakeliunas wurde 1961 in Litauen geboren, studierte dort Physik und arbeitet momentan als selbstständiger Designer. Die Idee zu Pingvinas kam ihm beim Nachdenken über Künstliche Intelligenz.

Pingvinas ist nicht sein erstes Spiel; bereits seit seiner Kindheit hat er die Regeln bestehender Spiele abgewandelt und versucht, eigene Ideen zu verwirklichen. Alva, ein früheres Werk von ihm, wird auf seiner Internetseite www.geocities.com/alvaworld/d_rules.html präsentiert.

Über das Internet kam Alvydas auch in Kontakt zu Günter Cornett, Teilhaber des Bambus Spieleverlages. Anfang 2003 stellte Alvydas ihm ein abstraktes Zwei-Personen-Spiel vor, in dem bereits die Grundidee zu Pingvinas enthalten war. Günter lehnte die Veröffentlichung im Bambus Spieleverlag zunächst ab, machte aber einige Verbesserungsvorschläge. Hieraus entwickelte sich ein reger E-Mail-Austausch, dessen Ergebnis schließlich ein rundum gelungenes, flottes Taktikspiel wurde.

Pingvinas (litauisch für Pinguin) ist das erste Spiel, das von Alvydas Jakeliunas in Deutschland veröffentlicht wird.






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