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Störenfriede von Frank Gartner
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Eisbären auf der Pirsch von Frank Gartner
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Raubzüge

von Frank Gartner

    Es ist gestattet Beute der Gegenspieler zu entwenden. Hierzu müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

    Die Spielfigur des Gegenspielers befindet sich zu Beginn des eigenen Spielzugs direkt ein Feld neben der eigenen Spielfigur. Hierbei ist es unerheblich, ob zwischen den beiden Feldern bereits ein Riss existiert.
     
    • Man ist in Besitz einer Harpune um den Mitspieler bedrohen zu können.
       
    • Man darf sich nun ein Beutestück aussuchen, welches man auf dieser Jagd noch nicht erlegt hat (hierbei zählt die Beute im Iglu nicht mit).
       

    Da ein Spieler zu Beginn seines Zuges neben einem Gegenspieler stehen muss, ist es nicht möglich in einem Zug auf das Nachbarfeld zu ziehen um den Gegenspieler anschließend auszurauben. Man muss versuchen den Gegenspieler durch geschicktes ziehen und legen von Rissen zu zwingen auf sein Nachbarfeld zu ziehen, damit man dann den Beuteraub vollziehen kann.

    Es besteht die Möglichkeit diese Variante auf zwei Arten zu spielen:

    1. Der Spieler verliert (wie beim Eisbären) bei einem Raubzug seine Harpune und muss zuerst ins Iglu bevor er wieder Beute jagen darf.
       
    2. Der Spieler darf auch mehrfach hintereinander die Spieler ausrauben. Hierbei ist es je nach Konstellation möglich, dass ein Spieler über mehrere Runden hinweg alle Beuteteile des Gegners entwenden kann.

    Besonders gemein hierbei ist, dass ein führender Spieler schnell Opfer mehrerer Mitspieler werden kann.


Störenfriede:

von Frank Gartner

    Man nutzt das gesamte Spielfeld. Jeder der Spieler bekommt zusätzlich zu seinem Jäger noch eine weitere Figur, den "Störenfried", der nichts anderes zu tun hat, als die Gegner zu behindern. Der Störenfried startet vom gleichen Startfeld wie der Jäger. Wenn ein Spieler am Zug ist, darf er seinen Jäger und seinen Störenfried ziehen.

    Die Aufgabe des Störenfrieds ist es über das Eis zu laufen, für Risse im Eis zu sorgen und damit die Gegner in ihrer Handlungsfreiheit einzuschränken. Da diese Störenfriede äußerst geschickte Wesen sind, können sie selbst entscheiden, ob sie bei einem Zug einen Riss im Eis erzeugen oder nicht. Störenfriede können nicht über Risse ziehen und können keinen Doppelzug machen!

    Sobald ein Jäger das Feld eines Störenfriedes betritt, hat er den Störenfried gefangen. Ein Störenfried bringt dem Fänger zusätzliche 3 Punkte.

    Der Spieler, der einen Störenfried verliert bekommt einen Minuspunkt.

Eisbärenjagd:

von Frank Gartner

    Eisbären behindern in dieser Variante die Mitspieler nicht. Sie sind zusätzliche Punktelieferanten. Sie werden nicht erlegt, wie normale Beute, sondern müssen, wie eine Herde von Rindern, getrieben werden d.h. ein Spieler kann einen Eisbären vor sich herschieben:

    Steht ein Spieler auf dem Nachbarfeld eines Bären, so kann er den Bären treiben, in dem er auf das Feld des Bären zieht und der Bär ein Feld weiter in die gleiche Richtung.

    Dies ist jedoch nur möglich, wenn der Spieler nicht durch Risse daran gehindert wird (der Eisbär zieht auch über Risse hinweg). Liegt Beute auf dem Feld, welches der Eisbär betritt, so muss ein angrenzendes Feld frei sein. Der Spieler verschiebt die Beute auf eines dieser freien Felder.

    Zieht der Eisbär auf diese Weise auf ein Feld eines anderen Spielers, so muss der Spielstein des Gegners zurück in ein Iglu gesetzt werden. Die Wahl des Iglus liegt hierbei nicht beim Opfer, sondern bei dem Spieler, der den Eisbären bewegt hat. Das Opfer muss alle auf der Jagd gesammelten Beutetiere dem Bären überlassen. Die Steinchen kommen aus dem Spiel.

    Wer es schafft auf diese Weise einen Eisbären in das Iglu zu treiben bekommt zusätzliche 3 Punkte.

    Anmerkung: Natürlich sollten bei dieser Variante die Eisbären weder auf einem Randfeld noch auf einem Feld direkt neben einem Iglu stehen.

Eisbären auf der Pirsch:

von Frank Gartner

    Dieses Spiel wird zu dritt gespielt. Jeder Spieler hat ein eigenes Iglu.

    Es ist zwar gestattet in anderen Iglus Zwischenstation zu machen und sich seiner Beute zu entledigen, jedoch sollte jeder Spieler darauf achten, dass daseigene Iglu nicht von Eisbären aufgesucht wird. Dies ist dann der Fall, wenn ein Eisbär in das Iglu eines gegnerischen Spielers getrieben wird. Der Zugmechanismus hierfür entspricht der "Eisbärenjagd-Variante". Sobald ein Eisbär in ein Iglu eingedrungen ist, muss sich der Besitzer des Iglus von 3 seiner bereits im Iglu abgelegten Beutetiere trennen.

    Wahlweise kann man auch festlegen, dass diese 3 Beutetiere wieder zurück auf das Spielfeld gelegt werden. In diesem Fall bekommt jeder der 3 Spieler ein Beutetier, welches er dann nach Wahl auf dem Spielfeld platzieren darf. Der geschädigte Spieler darf sich aussuchen, welches der Beutetiere er selbst und welche die Gegenspieler platzieren dürfen. Der Eisbär bleibt aus dem Spiel und bringt dem Spieler, der ihn in das Iglu getrieben hat 3 Punkte.

    Anmerkung: Natürlich sollten bei dieser Variante die Eisbären weder auf einem Randfeld noch auf einem Feld direkt neben einem Iglu stehen.

Frank Gartner hat seine Szenarios zusammen mit einer ausführlichen Nanuuk!-Rezension auf seiner Seite http://www.hall9000.de/rubriken/spiele/rezensionen/kritiken/nanuuk.htm veröffentlicht.

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