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Spieletest fuer das Spiel: DOWN UNDERDown Under
Hersteller: Bambus Spieleverlag
Preis: 15 Euro
Wertung: 4
empf. Alter: 8-
Anzahl Spieler: 2-4
Erscheinungsjahr: 2007
noch erhältlich: Ja
Autor: Günter Cornett
Besonderheit: Veröffentlichung des Berichtes: Februar 2008
Kategorie: Legespiel
Fuer die Zusendung eines Rezensionsexemplars danken wir der Firma Bambus Spieleverlag recht herzlich!
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Ausstattung: 76 Kärtchen

Aufmachung: Es gibt vier Sätze mit jeweils 18 Kärtchen. Sie zeigen immer einen farbigen und einen neutralen Weg. Die meisten Kärtchen haben außerdem ein Tiersymbol auf dem neutralen Streckenstück aufgedruckt. Zu jedem Satz Plättchen gehören auch ein Start- und ein Endstück für die eigene Laufstrecke. Außerdem gibt es vier neutrale Billabong-Plättchen, die in bestimmten Situationen ins Spiel gebracht werden müssen. Auf der Rückseite der Plättchen findet man neutrale Pfade für das zweite Spiel der kleinen Spielesammlung.
 
Ziel:Jeder Spieler versucht, mit seinen Kärtchen eine möglichst lange Wegstrecke zu bauen.

Das erste Spiel heißt „Down Under“ und wird mit den farbigen Wegstrecken gespielt. Am Anfang erhält man dabei zunächst die Kärtchen seiner gewählten Farbe, die man sortiert vor sich ablegt. Dann einigt man sich auf die Spielfeldgröße. Mehrere Tabellen geben dabei die Auswahlmöglichkeiten für 2 bis 4 Spieler vor. Die wirkliche Lage des Spielfelds ergibt sich allerdings erst während des Spiels.

Der Startspieler plaziert ein beliebiges seiner Wegplättchen auf dem Tisch. Die folgenden Spieler legen dann waagerecht, senkrecht oder diagonal ein Kärtchen an. Ab der zweiten Spielrunde muß man ein eigenes farbiges Wegstück an die eigene Strecke anlegen. Wird dadurch gleichzeitig ein graues Stück mitangeschlossen, kann dieses genutzt werden und zählt von nun an in der Farbe des Spielers. Man darf kein Kärtchen so legen, daß man an eine fremde Wegstrecke von einem Mitspieler anschließt. Auch können Felder nicht belegt werden, wenn dadurch zwei Spielerfarben miteinander verbunden werden. Durch das Legen der Kärtchen vergrößert sich langsam das Spielfeld und der Rand des Spiels entsteht.

Außerhalb dieser Spielfläche dürfen nur noch das Start- und Endplättchen abgelegt werden. Sie müssen plaziert werden, wenn das Wegstück an einer Seite nicht mehr verlängert werden kann. Dies zählt als normaler Zug, der aber aufgehoben werden kann, wenn noch alternative Legemöglichkeiten vorhanden sind.

Es ist möglich, daß beide Enden der Straße miteinander verbunden werden. Der betreffende Spieler kann in seinem Zug dann natürlich keine Karte mehr auslegen. Statt dessen öffnet er die Schleife, indem er eines seiner Kurventeile dreht. Ist dies nicht möglich, wird sein Weg automatisch beendet.

In bestimmten Situationen kann es vorkommen, daß auf ein Feld weder eine Gerade noch eine Kurve gelegt werden kann. In diesem Fall kommen die Billabong-Karten zum Einsatz, für die es je nach Situation spezielle Regeln gibt.
 
Spielende: Die Partie ist vorbei, wenn alle Spieler ihre Strecken beendet haben. Im einfachen Spiel gewinnt derjenige, dessen Strecke am längsten ist. In der Version mit Sonderwertung bekommt man für Tierkombinationen einige Sonderpunkte.
 
Ziel:Das zweite Spiel der Sammlung nennt sich „Sturts Stony Desert“. Hierbei benötigt man die Wegstrecken auf der Rückseite der Plättchen und eignet sich für 2 Spieler.

Es wird ein 5x5 Raster im Verlauf der Partie ausgelegt. Ein Spieler versucht dabei, eine Wegverbindung von West nach Ost aufzubauen, während der Mitspieler eine möglichst lange Strecke von Nord nach Süd bildet. Am Anfang werden die Plättchen nach ihren Motiven sortiert und bereitgelegt.

Das Spiel gliedert sich in zwei Phasen. In der ersten Phase kommen die Plättchen mit den zwei Kurven zum Einsatz, in der zweiten Phase die Kärtchen mit drei Kurven.

Der Startspieler beginnt und legt ein Plättchen in die Tischmitte. Sein Mitspieler nimmt seinerseits ein Plättchen aus dem Vorrat und legt dieses waagerecht, senkrecht oder diagonal an das bereits ausliegende Plättchen an. So geht es reihum weiter, bis die 25 Felder des Rasters belegt sind.

Nun beginnt die zweite Phase des Spiels. Dabei legt man eine Karte mit drei Kurven auf ein bereits ausliegendes Plättchen mit zwei Kurven. Die Ausrichtung bleibt dem Spieler überlassen und man muß keine Rücksicht auf die vorhandene Streckenführung nehmen. Hat man durch das Legen eine Verbindung zu seinen gegenüberliegenden Seiten geschafft, markiert man dies mit den Start- und Zielkärtchen. Der Gegenspieler muß nun seinerseits in seinem Spielzug versuchen, diese Verbindung zu unterbrechen und ein entsprechendes Streckenstück zu überbauen. Gelingt dies nicht, hat er die Partie verloren.
 
Spielende: Sobald ein Spieler zu Beginn seines Zuges eine durchgehende Verbindung seiner Spielfeldseiten hat, ist er der Sieger der Partie.
 
Kommentar:„Down Under“ ist eine weitere kleine Spielesammlung aus dem Bambus Spieleverlag. Das erste Spiel ist dabei eine Neuauflage des bereits früher produzierten „Schlangennest“ aus dem gleichen Hause. Es funktioniert gut und ist besonders im Spiel zu zweit recht taktisch angelegt. Bei vier Personen ändert sich dagegen das Spielgeschehen teilweise schon beträchtlich, bevor man wieder an die Reihe kommt.

Auch das zweite Spiel, welches in der früheren Ausgabe nicht enthalten war, hat einen gewissen Reiz, auch wenn die Optik hier wegen der einfachen Grafik sehr spartanisch wirkt. Es ist schon überraschend, wie man Wege legen kann und aus einer vermeintlich schlechten Position doch noch einen Weg zu den gegenüberliegenden Seiten findet.

Die Grafiken sind im Vergleich zur früheren Ausgabe sehr stimmig und schön geworden. Sie lehnen sich etwas an den Zeichenstil der Aborigines-Höhlenmalerei an und behindern trotzdem die Übersicht über das Spielgeschehen nicht.
 
Fazit:Eine nette Legespiel-Sammlung, vor allem für 2 Personen gut geeignet.
 
Wertung:Mit guten 4 Punkten kann die Neuauflage „Down Under“ durchaus überzeugen.
 
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Dieser Text und die Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Jegliche kommerzielle Nutzung ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt und wird strafrechtlich verfolgt! (c) Claudia Schlee & Andreas Keirat, www.spielphase.de
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