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 - Australien: mehr als nur Sydney und Kängurus?  +  G'Day
 - Australien im Überblick  +  Australienkarte
 - Und schon wieder Sydney: Oper wird Welterbe der UNESCO
 - "Einzigartiges" in Australien
 - Australische Superlative  +  Die Geheimtipps  +  Australien von A bis Z

Emu

"Einzigartiges" in Australien

Natürlich verbinden viele mit Australien vor allem Kängurus. Immerhin ist es neben dem Emu im Wappen verewigt. Beide Tiere sind typisch für Australien, sie können sich außerdem nicht rückwärts fortbewegen. Dies soll vor allem den Fortschritt und die Vorwärtsgewandtheit Australiens unterstreichen.

Der flugunfähige Emu ist die größte Vogelart Australiens und nach dem Afrikanischen Strauß der größte Vertreter der Laufvögel. Emus kommen fast überall auf dem australischen Kontinent vor. Kängurus zählen sicherlich zu den bekanntesten Beuteltieren und "typisch" für Australien. Sie kommen in Australien, Neuguinea und Tasmanien sowie auf verschiedenen vorgelagerten Inseln vor und bewohnen unterschiedliche Lebensräume. Ob Steppe oder Bergland, manche leben sogar auf Bäumen! Dank spezieller hoch elastischer Muskelbänder können sie ohne großen Energieaufwand schnell vorankommen, was bei einem trockenen Klima und teils dürftigem Nahrungsangebot von Vorteil ist. Die weit verbreiteten Wallabys sind eine kleinere Gattung der Kängurus.


KoalaDaneben ist der Koala das am weitesten verbreitete Symbol Australiens. Die nachtaktiven Tiere waren ursprünglich in Australien weitverbreite t, wurden aber wegen ihres Fells gejagt und dadurch in vielen Gebieten ausgerottet. Größere Populationen sind entlang der australischen Ostküste und in Gegenden im Hinterland, in denen es genügend Futterbäume gibt, zu finden.

Sie leben vor allem in Eukalyptuswäldern. Sie halten sich nur ungern am Boden auf und bewegen sich auf allen Vieren vorwärts. Um Energie zu sparen, schlafen sie bis zu 20 Stunden am Tag. Sie leben fast ausschließlich von Eukalyptusblättern und -rinde sowie Früchten ganz bestimmter Eukalyptusbäume. In ganz Australien nutzen sie nur etwa 70 von den über 500 bekannten Eukalyptusarten.


Insgesamt sind über 80 % der Säugetiere und Reptilien, über 90 % der Fische, Insekten und der Amphibien endemische Arten, die nur in Australien vorkommen. Dieser hohe Anteil ist auf Australiens lange geografische Isolation und die geologische Stabilität des Kontinents zurückzuführen. Auffällig ist auch die hohe Anzahl giftiger Spinnen, Skorpione, Kraken, Quallen, Muscheln und Stechrochen. Von den 1.500 Spinnenarten gelten jedoch "nur" 30 als giftig.


Tasmanischer TeufelDer Tasmanische Teufel ist heute nur noch in Tasmanien zu finden. Seit er 1941 unter Schutz gestellt worden ist, hat sich der Bestand stabilisiert und erholt. Allerdings ist er seit den späten 90er Jahren durch eine Krebserkrankung bedroht, von der überwiegend Gesichtsteile betroffen werden. Sie kann den Fortbestand gefährden.

Dingos sind australische Wildhunde, die von Haushunden abstammen, aber seit Jahrtausenden wieder wild leben. Man findet sie überall auf dem australischen Kontinent. Heute sind die durch die weißen Siedler eingeschleppten Wildkaninchen ihre Hauptbeute.

Kookaburra Münze Auch der Kookaburra kommt nur in Australien, Tasmanien und Neuguinea vor. Der Ruf klingt wie lautes, hysterisches Lachen. Australien hat dem Vogel eine eigene Münzserie gewidmet, die seit 1990 jedes Jahr ein neues Motiv in verschiedenen Größen herausbringt. Kasuare, eine weitere Gattung großer flugunfähiger Vögel, Wombats, Schnabeltiere und Süßwasserkrokodile findet man auch nirgendwo sonst auf der Welt.



Neben den "tierischen" Besonderheiten, gibt es auch solche, die vor allem durch die Ureinwohner geprägt wurden:

DidgeridoospielerDas Didgeridoo gilt als traditionelles Musikinstrument der nordaustralischen Aborigines. Im traditionellen Zusammenhang wird es meistens aus einem von Termiten ausgehöhlten Stamm lokaler Eukalyptusarten gefertigt und dient als überwiegend rhythmisch eingesetztes Begleitinstrument für Gesänge und Tänze. Wissenschaftliche Untersuchungen haben sogar festgestellt, dass regelmäßiges Didgeridoo-Spielen das Schnarchen und damit auch Müdigkeit während des Tages reduziert!


Auch der Bumerang stammt ursprünglich aus Australien. James Cook brachte ihn 1770 von seiner Reise nach Europa. Er wird von den Aborigines zur Jagd aber auch als Grabstock oder Keule verwendet. Geübte Werfer können ihn bis zu 100 m weit werfen. Rückkehrende Bumerangs könnten als "Trainingsgerät", zum Aufscheuchen von Tieren oder einfach als Spielzeug gedient haben. In den 1930er Jahren wurde der Bumerang als Sportgerät wiederentdeckt. Der Bumerangsport wird vor allem in Europa, Nordamerika, Japan und Australien betrieben. Die führenden Nationen sind Deutschland, Frankreich, Schweiz, die Vereinigten Staaten, Japan und Australien.


Vegemite "He just smiled and gave me a vegemite sandwich", hatten "Men at Work" in "Down Under" das konzentrierte Hefeextrakt und eine der ergiebigsten Quellen von Vitamin B verewigt. Vegemite wird in Australien (und Neuseeland) hergestellt und verkauft, Vermarktungsversuche in anderen Ländern sind bisher gescheitert. Nur wenige "Nicht-Australier" mögen, was zwar wie Schokoladenaufstrich aussieht aber eher wie ein salziger Suppenwürfel schmeckt!


Aussie RulesAuch der Nationalsport "Aussie Rules" dürfte einzigartig sein. Es handelt sich dabei um eine Fußballvariante, die mit einem ovalen Ball auf einem großen, ovalen Spielfeld mit vier Pfosten an jedem Ende gespielt wird. Maximal 18 Spieler pro Team versuchen durch Schüsse zwischen die Pfosten zu punkten. Schüsse und Handpässe sind erlaubt, Werfen ist verboten.

Der ballführende Spieler muss den Ball alle 15 Meter prellen. Die Regeln entstanden 1858 in Melbourne mit dem Gedanken Cricket-Spieler fit durch den Winter zu bringen. Auch Cricket - Australien gewann die letzten drei Weltmeisterschaften - sowie Rugby Union und Rugby League gelten als Nationalsport. Größter Konkurrent beim letzteren sind die "All Blacks" aus Neuseeland. Seit 1931 findet der Bledisloe Cup jährlich statt. In den letzten 5 Jahren gewannen die "Kiwis".


Ein Feiertag für ein Pferderennen? Dies ist sicherlich weltweit einzigartig! Der Melbourne Cup findet jedes Jahr am ersten Dienstag im November statt und im Großraum Melbourne ruht das öffentliche Leben! 1861 fand das erste Rennen statt, der Gewinner erhielt 170 britische Pfund und eine goldene Uhr. Heute beträgt das Preisgeld 5 Mio. AU$ und die Trophäe besitzt einen Wert von 500.000 AU$. Auch die Zuschauerzahl stieg von 4.000 auf über 100.000. Im Jahr 2000 haben schätzungsweise 80 % der erwachsenen Bevölkerung Australiens auf das Rennen Wetten abgegeben.


Flying Doctor - Geldschein Sein Kopf ziert heute den 20 AU$ -Schein, seinen Namen kennen die meisten nicht. Pfarrer Dr. John Flynn gründete 1928 den Royal Flying Doctor Service (RFDS). Auch heute noch wird so die medizinische Versorgung von Menschen gewährleistet, die in abgelegenen Regionen leben, arbeiten oder reisen.


Es handelt sich dabei um die weltweit älteste und größte gemeinnützige Organisation im Bereich der medizinischen Versorgung mittels Flugzeug. Heute arbeitet die Organisation von 20 Basisstationen aus, 24 Stunden pro Tag, an 365 Tagen des Jahres. 2005 wurde so fast 122.000 Menschen geholfen.


Unterirdische KircheOpale sind äußerst selten, ein industrieller Abbau findet nicht statt. Opal wird auf allen Kontinenten gefunden, allerdings kommen 96 % aller Opale aus Australien. Der Hauptanteil der weltweiten Förderung kommt aus den Lagerstätten um die Stadt Coober Pedy. Die extremen Sommertemperaturen und der Opal-Abbau haben dazu geführt, dass die meisten Einwohner in unterirdischen Höhlen leben und in Minenschächten arbeiten. Weltweit einzigartig sind hier sicherlich unterirdische Campingplätze, Motels, Galerien und sogar Kirchen! Auf dem Golfplatz gibt es keinerlei Gras und die Golfer tragen kleine Rasenstücke als Ziele mit sich herum!


Australien hat jedoch nicht nur unterirdische Schätze zu bieten, sondern vor allem auch kulinarische Genüsse finden immer mehr Beachtung. Die Macadamia ist die einzige Pflanze, deren botanischer Ursprung in Australien ist und die heute sowohl in ihrem Heimatland wie auch weltweit kommerziell genutzt wird. Obwohl bei den Ureinwohnern bereits seit mehreren Jahrtausenden bekannt und geschätzt, wurde sie erst 1877 von Ferdinand Müller aus Kiel in den Regenwäldern Australiens entdeckt. Der Doktor der Pharmazie entdeckte bei seinen wissenschaftlichen Studien die großen, üppigen Bäume mit den hartschaligen Nüssen, die einen sehr schmackhaften Kern besaßen. Er nannte die Nuss "Macadamia", zu Ehren seines Freundes John MacAdam. Wegen ihres feinen, leicht süßen Aromas, ihrer vielseitigen Verwendbarkeit und ihrer gesunden Inhaltsstoffe gilt die Macadamia als "Königin der Nüsse". Trotz der sehr jungen Industrie ist Australien heute mit über drei Millionen Bäumen größter Produzent.


Penfolds Grange Auch das dazu passende Getränk wächst in Australien: Die Weinkultur in Australien geht zurück bis 1788, heute arbeiten mehr als 31.000 in den knapp 2.000 Unternehmen der Weinindustrie. Hinter Frankreich, Italien, Spanien und den USA ist Australien der fünftgrößte Weinproduzent weltweit. In fast allen Staaten wird Wein angebaut. Besonders bekannt sind das Hunter Valley in New South Wales, das Yarra Valley in Victoria, Margaret River in Western Australia und das Barossa Valley in South Australia. Aber auch auf dem kühleren Tasmanien wachsen unterschiedliche Rebsorten. Insgesamt gibt es wohl 130 unterschiedliche Arten. Einer der bekanntesten Weine ist der Penfolds Grange, der wie mehr als die Hälfte der australischen Weine, aus Südaustralien stammt. Australien exportiert aber nicht nur seinen Wein, auch steigt der Konsum im eigenen Land von Jahr zu Jahr. Er lag 2002 bei über 400 Mio. Liter pro Jahr.


Dies wird von der Bierindustrie nicht gerne beobachtet, denn lange lag Australien beim Bierkonsum ganz vorne. Während der Weinkonsum sich innerhalb von 40 Jahren vervierfacht hat, sank der von Bier 2003 auf das niedrigste Niveau seit 1961. 2004 lag Australien beim aber mit über 109 Litern pro Einwohnern knapp hinter Deutschland auf Platz 4 hinter der Tschechischen Republik und Irland.

Die Stadt mit dem höchsten Bierkonsum pro Einwohner der Welt liegt aber weiterhin in Australien, dazu aber mehr im nächsten Kapitel!


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