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Arabana-Ikibiti
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Spieletest fuer das Spiel : ARABANA IKIBITIArabana Ikibiti
Hersteller: Bambus Spieleverlag
Preis: 30DM
Wertung: 5
empf.Alter: 8-
Anzahl Spieler: 2
Erscheinungsjahr: 1997
noch erhältlich: Nein
Autor: Günter Cornett
Besonderheit:
Kategorie: 2-Personen-Spiel
Tester: Andreas Keirat, Claudia Schlee (Claudia.Schlee@t-online.de)
Fuer die Zusendung eines Rezensionsexemplars danken wir der Firma Bambus Spieleverlag recht herzlich!

Ausstattung: 1 Spielplan, 50 Brücken, 20 Inselsteine, 24 Karten

Aufmachung: Der Spielplan zeigt eine fantastische Insellandschaft mit Verbindungen untereinander. Jede Insel besitzt ihren eigenen Namen. Dazu gibt es jeweils zwei passende Karten. Auf jeder Karte befindet sich eine schematische Darstellung des Spielplans und die auf der Karte angegebene Insel ist speziell gekennzeichnet. Die Holzstäbe in zwei Farben symbolisieren die Brücken. Sie kennt man schon von anderen Spielen. Als Spielsteine dienen kleine Holzchips in den zwei Spielerfarben. Für einen Kleinverlag ist das Material relativ gut, auch wenn die Schachtel überdimensioniert ist.

Ziel:Jeder erhält die Figuren und Stäbe einer Farbe. Man mischt die Karten und gibt jedem Spieler drei. Der Rest wird als verdeckter Stapel bereitgelegt, nachdem drei weitere Karten offen ausliegen. Man einigt sich auf einen Startspieler.

Jeder Spieler kann in seinem Zug beliebig viele Handkarten ausspielen. Er legt dann, ausgehend von der genannten Insel, einen Stab zu einer beliebigen Nachbarinsel. Bei mehreren Karten kann er entsprechend viele Stäbe legen. Man kann auf Wunsch auch auf das Auslegen einer Karte verzichten. Auf der eingezeichneter Verbindung zwischen zwei Inseln auf dem Spielplan darf nur jeweils ein Stab liegen. Das Legen ist nicht möglich, wenn eine der beiden miteinander verbundenen Inseln bereits vom Mitspieler kontrolliert wird.

Kann man keine sinnvolle Karte spielen, ist es erlaubt, eine oder mehrere Karten unter den Stapel zu legen. Am Schluß zieht man eine Karte vom verdeckten Stapel oder nimmt sich eine der drei angebotenen Karten. Diese werden anschließend wieder ergänzt. Mehr als fünf Karten darf ein Spieler nicht in der Hand halten.

Besitzt ein Spieler mehr als die Hälfte der Verbindungen zu einer Insel, darf er einen Inselstein dort ablegen. Liegen dort noch Stäbe des Mitspielers an, werden diese entfernt. Durch das Legen eines Inselsteins wird die Kontrolle dieses Spielers über die Insel angezeigt.

Mit dem Ausspielen von zwei Karten kann man einen Stab des Mitspielers vom Spielplan nehmen. Auf den Karten müssen allerdings die Inseln genannt werden, die der Stab verbunden hat. Anschließend kann mit einer dritten passenden Karte die freigemachte Strecke wieder besetzt werden, sofern die Insel nicht mehr vom Gegner kontrolliert wird. Sollte ein Spieler durch das Entfernen von Stäben die Mehrheit auf einer Insel verlieren, muß der Inselstein zurückgenommen werden.

Im Spiel gibt es zwei Zwischenwertungen, wenn der Kartenstapel jeweils aufgebraucht ist und auch die letzte offenliegende Karte einen Besitzer hat. Nun wird gezählt, wer mehr Besitzsteine auf dem Spielfeld hat. Der Spieler mit den meisten Inselsteinen erhält die Differenz als Punkte gutgeschrieben. Danach werden die abgelegten Inselkarten neu gemischt und man deckt wieder drei Karten auf.

Spielende:Wenn der Stapel das dritte Mal durchgespielt wurde, kommt es zur Schlußwertung. Wieder zählen beide Parteien ihre Inselsteine. Der Gewinner bekommt auch hier die Differenz als Punkte gutgeschrieben. Wer die höchste Gesamtsumme an Siegpunkten besitzt, ist der Sieger. Das Spiel endet vorzeitig, wenn ein Spieler keine Stäbe mehr auf dem Spielbrett hat.

Kommentar:Das 2-Personen-Spiel ist Klasse und sieht für einen Kleinverlag umwerfend aus. Als einziger Kritikpunkt sind hier vielleicht die Karten, die nicht folienveredelt sind.

Fazit:Ein weiteres gutes Spiel des kleinen Berliner Verlags.

Wertung:Dieses Spiel muß man unbedingt gespielt haben. Es erhält 5 Punkte von unseren Testern. Eine Neuauflage ist bei Kosmos unter dem Titel „Kahuna“ erschienen.

Andreas Keirat


Die Wertungen reichen von 1 (unspielbar) bis 6 (unverzichtbar). Dieser Spieletest wurde geschrieben von Andreas Keirat und beinhaltet demzufolge teilweise seine Meinung. Die Verbreitung und Publikation ist gestattet, sofern der Autor und der Testbericht nicht verändert werden (Rechtschreibfehler/Satzbaukorrektur ausgenommen), der Autor davon Kenntnis erhält und ein Belegexemplar zugesandt wird. Der Autor hat mit keinem Spielzeughersteller berufliche Verbindungen. Die Verbreitung in den Netzen ist ausdrücklich gestattet, bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Claudia.Schlee@t-online.de



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