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News-Übersicht

 News-Übersicht 2011


02.06.  GURAMI - das neue Zahlenrätsel (Spielebuch)
02.06.  PINGVINAS (handgefertigte Version aus Holz)
 
02.06.  Japon Brand: THE TRUCKERS, BUSSTOP, RRR, HAULA
02.06.  CHINAGOLD DE LUXE: noch 4 Exemplare
02.06.  DISCOVER INDIA (Queen Games)
02.06.  Unautorisierte Onlineversionen von Brettspielen
02.06.  'Recht kompliziert' von RA Gregor Theado

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02.06.  GURAMI - das neue Zahlenrätsel (Spielebuch)

Gurami ist ein neues Zahlenrätsel von Klaus-Peter Rudolph, das auf den ersten Blick wie Sudoku mit Dreiecken aussieht, bei näherer Betrachtung allenfalls gemeinsame Wurzeln erkennen lässt:

Bevor ich es hier umständlich beschreibe, schau einfach auf www.gurami-raetsel.de und löse dort die Aufgabe (in Flash).

Das Buch ist bereits online und im Buchhandel erhältlich. 'Demnächst' auch bei Bambus. :)

Journalisten können ein kostenloses Rezensionsexemplar anfordern, wenn sie sich bei Books on Demand registrieren.


 

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02.06.  PINGVINAS (handgefertigte Version aus Holz)

PACKEIS AM POL / PINGUIN DELUXE / HEY! THAT'S MY FISH / ... / ... ist seit Anfang dieses Jahres aufgrund von andauernden starken Kommunikationsschwierigkeiten nicht mehr im Programm von Phalanx.

Alvydas Jakeliunas und ich (Günter Cornett) freuen uns, dass dieses erfolgreiche Spiel mit Fantasy Flight Games einen Verlag gefunden hat, der sich dem Spiel intensiv widmet. Es ist bereits eine Version für Handy auf dem Markt. Das Brettspiel erscheint in Kürze als HEY, THATS MY FISH! (zum Preis von ca. 12$):

Board game: fantasyflightgames.com/edge_news.asp?eidn=2211
Mobile: www.fantasyflightgames.com/edge_news.asp?eidn=2212

Darüberhinaus wird zur Messe in Essen im Bambus Spieleverlag eine Version aus Holz erscheinen. Das erste Exemplar ist gestern bei mir eingetroffen, so dass ich es an den kommenden beiden Wochenenden in Göttingen bzw. Wünsdorf präsentieren kann.

Aktualisierung 8.8.2011:
Die Holzversion wird doch nicht auf der Messe in Essen erhältlich sein. Gegenwärtig ist unklar, ob sie überhaupt erscheinen wird.


 

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02.06.  Japon Brand: THE TRUCKERS, BUSSTOP, RRR, HAULA

Japon Brand steht für eine Gruppe japanischer Autoren und Brettspieler, die mit Unterstützung von Nobuaki Takerube gemeinsam ihre Spiele präsentieren. Sein Ziel ist u.a. die Förderung japanischer Autoren und Aufbau von weltweiten Kontakten. Originelle bisweilen etwas schräge Ideen sind ein Markenzeichen.

Im Vertrieb des Bambus Spieleverlages sind derzeit folgende Spiele:

THE TRUCKERS von Kai Fujiwara 3-5 Spieler ab 10 Jahren Spieldauer: 30-45 Minuten LKWs beladen, mitunter aus dem Lager eines Mitspielers

BUSSTOP the boardgame von Kai Fujiwara 2-5 Spieler ab 9 Jahren Spieldauer: 20 Minuten Manchmal ist es eben besser, Fahrgäste an der Haltestelle warten zu lassen ...

RRR (Regality vs. Religion: Revolution) von Seiji Kanai 2 Spieler ab 10 Jahren Spieldauer: 15 Minuten Kurzweiliges Kartenlegespiel: Abwechselnd legen die Spieler eine Karte aus und führen die Kartenaktion durch (z.B. Nachbarkarte zerstören, versetzen oder übernehmen). Wer am Ende die meisten Karten unter seiner Kontrolle hat, gewinnt.

HAU LA von Team SAIEN 2-4 Spieler ab 8 Jahren Spieldauer: 15 Minuten Die Spieler errichten gemeinsam ein Bauwerk aus Moosgummistreifen. Es gilt, die eigene Spielfigur möglichst weit oben zu platzieren. Durch geschickten Einbau der Bauteile kann man seine Mitspieler nach unten ziehen.


 

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02.06.  CHINAGOLD DE LUXE: noch 4 Exemplare

Auf der Messe in Essen stellte ich die handgefertigte Neuauflage von CHINAGOLD vor. Durch Kombination von Holzbrett und Plexiglasscheibe sind 11 verschiedene Spielpläne möglich.

Zudem sind prinzipiell Sonderwünsche möglich (Farben, Material, auf dem Spielplan eingebrannter Text, ...) - jedoch frühestens erst wieder im November. Die Künstlerin hat gegenwärtig andere Verpflichtungen.

Von den Spielen des letzten Jahres sind noch 4 Exemplare verfügbar.


 

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02.06.  DISCOVER INDIA (Queen Games)

Wenn Peer Sylvester und Günter Cornett gemeinsam ein Spiel machen und es dann noch bei Queen Games erscheint, erwartet der gemeine Spielfreak eine Mischung aus Siam und Kahuna, etwas, das auf trickreiche Art die Gehirnzellen zum Qualmen bringt ...

Nun, die Überaschung war nicht beabsichtig aber doch gelungen: Statt über ein Sikahunaam zu grübeln, lässt sich Indien spielerisch entdecken. Jo, genau das war unsere Aufgabe. Zielgruppe sind Touristen. Folglich ist der Schwierigkeitsgrad mehr am Gelegenheitsspieler orientiert (das Einführungsgrundspiel noch etwas darunter ...):

Gemeinsam reisen die Spieler durch Indien, der Reihe nach bestimmt jeder das nächste Reiseziel und nimmt sich ein Souvenir, welches möglichst punkteträchtig abgelegt werden möchte. Auf boardgamegeek erhielt ISCOVER INDIA überwiegend schlechte Noten. Wolfgang Ditt rezensiert DISCOVER INDIA unter Berücksichtigung der Zielgruppe:

"Wir haben hier das seltene Phänomen, das ein Spiel unterhält und dabei gleichzeitig gemütlich vonstattengeht. Es erscheint wie ein Anachronismus in der heutigen Zeit, dass ein solches Spiel veröffentlicht wird, während viele aktuelle Spiele auf Aktionismus und dicht gedrängtem Ablauf setzen. Gerade wegen seiner Andersartigkeit bietet es Abwechslung, und ich lege "Discover India" all denjenigen warm ans Herz, die beim Spielen eine angenehme, unterhaltsame Stunde verbringen möchten - ohne Hetze, ohne Action, mit Spielen im (brett)spielerischen Sinne - mit einem interaktiven Solitärspiel.(wd)"

www.poeppelkiste.de/rezensionen/2010/india/india.php


 

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02.06.  Unautorisierte Onlineversionen von Brettspielen

Im März dieses Jahres erhielt ich einen Hinweis, dass online-Versionen von KAHUNA und HEY! THAT'S MY FISH auf einer französischen Webseite gespielt werden. Die Seite hatte kein Impressum (nur eine Emailadresse) und in den FAQ stand ein Hinweis, dass dies den Rechteinhabern diene (Werbung), welche allerdings nicht gefragt worden waren. Sollte ein Rechteinhaber nicht einverstanden sein, würde das Spiel wieder von der Seite genommen.

Das ist eine Haltung, die mich einerseits empörte, da mir als Autor das Recht genommen wird, über die Veröffentlichung zu entscheiden. Andererseits erinnerte es mich daran, dass ich vor meiner Zeit als Autor ähnlich gedacht habe. Und das Konstrukt, 'wir machen Werbung für den Autor, wenn wir sein Spiel online spielen (lassen)', ist verführerisch für den Urheberrechtsverletzer (aber nur für ihn).

Sache ist:

Die Entscheidung, ob eine Online-Version kostenlose Werbung für den Autor ist, ihm hilft, schadet oder was auch immer, kann nicht der Nutzer entscheiden sondern nur der Autor (bzw. andere Rechteinhaber).

Zum Beispiel ist es möglich, dass eine kostenlose Verbreitung Vertragsverhandlungen für eine kommerzielle Version stört oder vereitelt. Ebenso kann es sein, dass der Autor für eine Onlineversion Regeländerungen oder ein bestimmtes Design möchte.

Aber auch völlig unabhängig davon hat der Autor das Recht, willkürlich zu entscheiden, wem er die Genehmigung, sein Werk zu nutzen, gibt und wem nicht. Es ist sein Werk! Hätte er das Recht nicht, müsste er zum Beispiel auch zusehen, wie sein Spiel für eine nichtkommerzielle Naziseite genutzt würde.

Wer ein Spiel programmieren möchte, sei es für den Browser, PC, ipod oder was auch immer, wende sich immer als erstes an den Autor. Bekommt er ein Nein, erspart er sich und dem Autor einiges an Ärger und Arbeit. Bekommt er ein Ja, kann er vermutlich sogar mit der Unterstützung des Autor bei der Fertigstellung des Projekts rechnen.

Da ich nicht gefragt worden war, untersagte ich aus prinzipiellen Gründen, die Spiele weiter dort anzubieten: "I never will support a site with such disregarding concept, not for free and not for money!" Der Betreiber der Seite nahm die Spiele herunter und stellte sich der Diskussion im eigenen Forum und auf boardgamegeek Schließlich entschuldigte er sich: "...We are young and stupid but we learn and work hard..."

Inzwischen hat die Seite ein Impressum und alle Spiele, die dort gespielt werden können, sind autorisiert. Auch Haggis ist darunter: en.boardgamearena.com/#!gamepanel?game=haggis

Englischsprachige Diskussion auf Boardgamegeek:

boardgamegeek.com/thread/611437/a-new-game-siteboard-game-arena/page/1


 

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02.06.  'Recht kompliziert' von RA Gregor Theado

Mit 'Recht kompliziert' beschreibt RA Gregor Theado die Urheberechtslage in Bezug auf Spiele. Er zitiert in seinem auf mehreren Webseiten veröffentlichten recht aufschlußreichen Artikel einiges an Urteilen, bezieht sich dabei aber auch auf die zumindest unglückliche Ehrenkodex-Formulierung der SAZ-Presseerklärung vom Juli 2008. Darin hatte sich die SAZ dafür ausgesprochen, Vereinbarungen zwischen Autoren und Verlagen auf eine rechtliche Basis zu stellen - als wenn es auf Spiele kein Urheberrecht gäbe.

Theados Artikel veranlasste die SAZ zu einer öffentlichen Stellungnahme, die vor allem darin besteht, die Verwendung des Begriffs 'Spielidee' anstelle von 'Spiel' durch Gregor Theado zu kritisieren. Diese Kritik an dem (imho missverständlichen aber nicht wirklich falschen) Begriff ist durchaus sinnvoll, eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Artikel hierauf zu reduzieren, wird diesem allerdings nicht gerecht.

Gregor Theado kommt in seiner Erörterung unter Angabe vieler Quellen bezüglich des Urheberrechts für Spiele zu dem Schluss: Es kommt auf den Einzefall drauf an, ob die Schöpfungshöhe gegeben ist. Damit geht er weiter als die SAZ in ihrer - leider nie korrigierten - Stellungnahme, Nutzungsverträge zum Urheberrecht beruhten nicht auf einer rechtlichen Basis sondern auf einem Ehrenkodex der Branche.

Als Gregor Theado seinen Artikel jetzt auch auf zuspieler.de/recht-kompliziert/#comment-1057 veröffentlicht, 'kommentiert' Christian Beiersdorf ihn durch Setzen eines Links auf die SAZ-Stellungnahme. Christian übersieht dabei allerdings, dass auf seiner eigenen Seite projekt-spiel.de/Autoren-Service/FAQ/faq.html im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den Ravensburger Spieleverlag immer wieder von Spielidee die Rede ist. Erst nach meinem kürzlich erfolgten Hinweis hat er es geändert.

Hoffen wir, dass dies auch bald auf der Ravensburger Seite geschieht: www.ravensburger.de/start/service/autoren/fragen-und-antworten/index.html Denn es sieht schon ein bisschen komisch aus, wenn die SAZ sich dem Begriff 'Spielidee' so sehr annimmt, aber dabei den Verlag ausspart, für den ein SAZ-Vorstandsmitglied Spielevorschläge exklusiv prüft. Adlung-Spiele wurde dagegen von der SAZ schon mindestens zweimal aufgefordert, den Begriff Spielidee durch einen geeigneteren zu ersetzen.

Und mit einem anderen Begriff, 'Veröffentlichung' nimmt die SAZ es auch nicht so genau. Stefan Risthaus, Anwalt mit Spezialgebiet Urheberrecht, versucht ausgerechnet im Zusammenhang der 'Spielidee'- Diskussion zu erklären, weshalb die SAZ an dem juristisch falschen Begriff 'Veröffentlichung' u.a. in der SAZ-Satzung (Stimmrecht) festhält:

zuspieler.de/recht-kompliziert/#comment-1057

Es braucht sicher einiges an Popcorn, um diese Diskussion zu verdauen. :)

Kopie des Artikels von Gregor Theado:
www.kanzlei-theado.de/content.php?c=49 und
www.anwalt.de/rechtstipps/zum-urheberrechtlichen-schutz-der-spielidee_018179.html




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