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News-Übersicht

 News-Übersicht 2010


01.10.  'The Resistance' eingetroffen!
12.03. DRAUF&DRAN von Stefan Kögl (Spielewerkstatt Murmel)
 
12.03. TRIUMVIRATE von Travis Worthington (Indie Boards and Cards)
12.03. FILIPINO FRUIT MARKET bei Indie Boards & Cards
12.03. Wegen Kritik: Günter Cornett aus SAZ ausgeschlossen
12.03. Alex-Zensur: Aktives SAZ-Mitglied tritt aus der SAZ aus
12.03. Wegen Bevormundung: SAZ-Pressesprecherin tritt aus

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01.10.   'The Resistance' eingetroffen!

The Resistance ist die dritte Messe-Neuheit des Bambus-Kooperationspartners Indie Boards and Cards. Während Haggis und Triumvirat gemeinsam von Indie und Bambus herausgegeben werden, war es bei 'The Resistance' zunächst gar nicht klar, ob es überhaupt zur Messe fertig wird.

Nun ist dieses Indie-Spiel nor vor den beiden anderen bei mir eingetroffen und in Deutschland drei Wochen vor der Messe erhältlich. Es kostet gegenwärtig 18,- Euro (auf der Messe gibt es einen kleinen Rabatt).

Infos zum Spiel findet ihr zunächst nur englischsprachig unter indieboardsandcards.com/resistance.php.


 

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12.03.  DRAUF&DRAN von S. Kögl (Spielewerkstatt Murmel)

Die Neuheit des Murmel-Verlags ist noch nicht im Handel erhältlich, kann aber auf dem Spielefest im NHU ausprobiert werden:

Drauf & Dran ist ein dreidimensionales Spiel von Rumis-Autor Stefan Kögl. 4 Sorten Spielsteine stehen den beiden Spielern zur Verfügung, um gegenüberliegende Seiten zu verbinden.

(Hinweis, Juni 2010: Der Titel Drauf&Dran wurde inzwischen in Caminos umbenannt.


 

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12.03.  TRIUMVIRATE von T. Worthington (Indie Boards & Cards)

TRIUMVIRATE ist ein ungewöhnliches Stichspiel für 2 Personen, erschienen 2009 im Eigenverlag 'Indie Boards and Cards' von Travis Worthington. Ausführlichere Spielbeschreibungen findet ihr in den Quellenlinks:

"Das Spiel ist nicht nur ein hervorragendes 2-Personen-Stichspiel (was ja sowieso schon selten genug ist) sondern auch sehr innovativ mit vielen Aha!-Erlebnissen. Für mich eines der Highlights in diesem Jahr!"

(Peer Sylvester am 21.11.09 auf http://www.spielbar.com/wordpress/2009/11/21/1160 )

"Insgesamt ist TRIUMVIRATE ein Spiel, welches nicht ganz leicht zu kontrollieren ist, bei dem der Einfluss aber mit dem Verstehen der Kartenzirkulation enorm steigt. Ein Glücksfaktor bleibt aber vorhanden. Sowohl aggressives Spielen auf eine Farbe als auch Bluffen und versuchen, sich auf einer Farbe abzuwerfen ("leer" zu spielen) können erfolgreich sein.

Von bisher drei Mitspielern hat es zwei sehr gut gefallen.

Auf einer Skala mit 6 Punkten würde ich TRIUMVIRATE wegen seiner taktischen Variabilität und den vielen frischen Ansätzen 5 von 6 Punkten geben."

(Jon the Don am 16.2.10 auf http://spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=231881&t=231881& )


 

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12.03.  FILIPINO FRUIT MARKET bei Indie Boards and Cards

Nachdem Travis Worthington den Wertungsmechanismus aus Peer Sylvesters aus KÖNIG VON SIAM in TRIUMVIRATE verwendet hat, übernimmt er 2010 gleich ein ganzes Spiel von Peer: FILIPINO FRUIT MARKET ist jetzt in einer Lizenzauflage in seinem Verlag Indie Boards and Cards erschienen: http://www.indieboardsandcards.com/ffm.php

Worum geht es bei FILIPINO FRUIT MARKET ? Die Schachtel enthält zwei ungewöhnliche Stichspiele von Peer Sylvester: TINDAHAN ist eine Mischung aus Stichspiel und Mehrheitspiel, während bei BASTOS! der Wert gemachter Stiche den Kräften des von den Mitspielern gesteuerten Marktes unterworfen ist.


 

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12.03.  Wegen Kritik: Günter Cornett aus SAZ ausgeschlossen

Günter Cornett rechtskräftig aus der SAZ ausgeschlossen Nachdem der Verwaltungsrat mich im Oktober aus der SAZ ausgeschlossen hat, wurde diese Entscheidung im Februar 2010 von der Mitgliederversammlung bestätigt.

Die 12 Punkte, die mir vorgeworfen werden, lassen sich grob in drei Gruppen unterteilen. Ausschlusswürdig sind nach Meinung des Vorstands (und wohl auch der Mitgliederversammlung) z.B.:

  1. Die bloße Tatsache, dass ich öffentlich über die SAZ diskutiere
     
      ZITAT SAZ-VERWALTUNGSRAT (Anhörung Günter Cornett):

      >> 9. Spielbox-Autorenforum am 12.04.09 Zur Diskussion um die Löschung der von Dir initiierten Themen mit deinen umstrittenen Beiträgen: "Und ja, irgendwann hat es mir(!) gereicht und ich habe von internen Vorschlägen und Kritik zu öffentlichen Berichten und Diskussionen gewechselt."

      Bekenntis zur Abkehr von der internen Meinungsbildung zur öffentlichen Auseinandersetzung.<<


      (Hinweis: Dieser 'Anklagepunkt' Nr.9 ist vollständig zitiert!)
     
     
  2. Dass ich dem Vorstand inhaltlich widerspreche:
     
      ZITAT SAZ-VERWALTUNGSRAT (Anhörung Günter Cornett):

      >> 12. Spielbox-Autorenforum am 22.08.09

      [...] Später schreibst Du zum gleichen Thema und unter Negierung, dass die Stimmrechtsregelung der Satzung seit Gründung der SAZ im Jahre 1991 besteht:

      [...] Der Entzug des Stimmrechts und des Autorenstatus für Autoren, die ihre Spiele zwar veröffentlicht (z.B. auf dem Autorentreffen in Göttingen) aber nicht dauerhaft veröffentlicht haben (Stichwort' 'erschienenes Werk) für skandalös."

      Du stellst Dich öffentlich gegen die Arbeit und Ziele der SAZ, indem Du behauptest, die SAZ würde gegen das Urheberrecht für Spiele Signale setzen - obwohl Dir die Unterschiede zwischen Stimmrechtsregelung und Urheberrecht ausführlich dargelegt und eine interne Diskussion angeboten worden war.

      Es wird von Dir trotz Aufklärung durch den Vorstand wahrheitswidrig behauptet, es sei eine Stimmrechtsänderung vorgenommen worden, obwohl die Regelung in der jetzigen Auslegung seit Gründung der SAZ unverändert galt.<<

      (Hinweis: Dieser 'Anklagepunkt' Nr.12 ist auszugsweise zitiert.)

    Der Vorstand bestimmt also einseitig, was als wahr an die Öffentlichkeit dringen darf; wer die Situation anders erinnert oder beurteilt, hat in der SAZ die Klappe zu halten oder fliegt raus (Dabei bin ich keinesfalls der einzige in der SAZ, der das so sieht).

     
  3. Die Wortwahl meiner Kritik
     
      ZITAT SAZ-VERWALTUNGSRAT (Anhörung Günter Cornett):

      >> 11. Deine Spieleautorenseite am 19.07.09 Du bekräftigst unter dem provokatorischen Titel „Cousinenwirtschaft - Was sonst?" den Vorwurf der „Cousinenwirtschaft" und weigerst Dich, dem auf der MV im Juni ausgesprochenen Wunsch zu folgen und sich dafür zu entschuldigen.

      Erneuerung der üblen Nachrede und Beleidigung und Bekräftigung, dass Dir an einer Beilegung früherer Auseinandersetzungen absolut nicht gelegen ist. <<


      (Hinweis: Dieser 'Anklagepunkt' Nr.11 ist vollständig zitiert.)



      Mein Vorwurf der 'Cousinenwirtschaft' gegen Andrea Meyer hatte für viel Empörung gesorgt, die inhaltliche Begründung hatte nicht interessiert. Andrea Meyer hatte auf der MV im Februar 2009 beantragt, das Honorar für 'ehrenamtliche' Übersetzungsdienste der SAZ-News-Übersetzerin von 250,- auf 360,- Euro zu erhöhen. Sie hatte im Rahmen ihrer Überzeugungsarbeit wesentlich teurere Vergleichsangebote professioneller Dienste eingeholt, es aber versäumt, den Übersetzer zu befragen, der während ihrer Vorstandstätigkeit in direkter Zusammenarbeit mit ihr die SAZ-News für 150,- übersetzt hatte.

      Was ich da durch den Ausdruck 'Cousinenwirtschaft' zugegebenermaßen etwas direkt formuliere, weiß Andrea Meyer selbst deutlich gewählter auszudrücken:


      "Es würde unserer Branche gut tun, wenn mehr Frauen an entscheidenden Stellen säßen, und „typisch weibliche“ Aspekte in Spielthemen, -gestaltung und –vermarktung einbringen würden. [...] Und natürlich sollten diese einflussreichen Frauen dann Netzwerke und Seilschaften aufbauen und pflegen, auf dass mehr Frauen Spiele entwickeln und bearbeiten – und damit reich werden ;-)." (Andrea Meyer auf http://www.spieletest.at/bericht.php?ID=672 )

      Also wenn ich jetzt 'Seilschaft nach Einfluss strebender Frauen' geschrieben hätte statt 'Cousinenwirtschaft', wäre die Wortwahl nicht zu beanstanden gewesen? Hmmm ...



      Abschließend wirft mir der Verwaltungsrat dann vor, durch meine offene Kritik die berufliche Existenz von aktiven SAZ-Mitgliedern zu gefährden.

      ZITAT VERWALTUNGSRAT (Anhörung Günter Cornett):

      >> Durch Deine Äußerungen wird zudem für Jeden im Internet einsehbar das Ansehen und der Ruf der betroffenen Personen fern jeder sachlichen Kritik geschädigt Wie Dir bekannt ist, werden bei Bewerbungen die Internet-Einträge bezüglich der Bewerber häufig geprüft, so dass unmittelbare Nachteile für die Betroffenen entstehen können. Die Bereitschaft, in der SAZ vor diesem Hintergrund eine Aufgabe zu übernehmen, ist stark zurückgegangen, worunter die Arbeit der SAZ leidet. <<


      Zum einen ist dazu zu sagen, dass Andrea Meyer in dem Interview kurz nach ihrer Befürwortung von Seilschaften einflussreicher Frauen auf ihre Tätigkeit als Referentin im Bundesumweltministerium verweist, wo sie u.a. Redeentwürfe für Politiker schreibt.

      Zum anderen haben nach meinem Ausschluss zwei aktive Mitglieder nicht nur ihre Tätigkeit niedergelegt sondern sind auch aus der SAZ ausgetreten - nicht wegen Konflikten mit Günter sondern wegen Auseinandersetzungen mit dem Vorstand, wegen mangelnder Mitwirkungsmöglichkeiten aktiver Mitglieder.
 
Die komplette Liste mit den Vorwürfen gegen mich und meine Entgegnung könnt ihr auf http://www.spieleautorenseite.de/saz_ausschluss/ nachlesen.


 

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12.03.  Alex-Zensur: Aktives SAZ-Mitglied tritt aus der SAZ aus

Ende 2009 wollte ein aktives SAZ-Mitglied einen Artikel zum ALEX-Sonderpreis in den SAZ-News veröffentlichen. Hierin schilderte es auch Konflikte mit einem Vorstandsmitglied, welches Behauptungen widersprach und für den Fall der Veröffentlichung des Artikels mit Rücktritt drohte und sich juristische Schritt vorbehielt. Am Ende wurde der Artikel nicht gedruckt, das Mitglied hatte sein Amt niedergelegt und war aus der SAZ ausgetreten.

Ein weiteres SAZ-Mitglied (und ehemaliges Vorstandsmitglied) zog daraufhin auch seinen Artikel zum ALEX-Sonderpreis zurück.


 

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12.03.  Wegen Bevormundung: SAZ-Pressesprecherin tritt aus

Dass ich nun als Nicht-Mitglied besser über SAZ-Interna informiert bin als zu Zeiten, als es mir wichtig war, Transparenz INNERHALB der SAZ herzustellen, um breite Diskussionen zu ermöglichen, ist nicht weiter ungewöhnlich. Denn SAZ-Mitglieder erfahren oftmals als letztes von den Entscheidungen ihrer 'Interessenvertreter' - wenn denn überhaupt. Überrascht hat mich dann nicht nur, dass sich der Streit um Zensur und Bevormundung nach meinem Ausschluss mit gleicher Härte so nahtlos fortsetzt und weiterhin aktive Mitglieder frustriert austreten.

Dass sich ausgerechnet eine ehemalige Funktionsträgerin, die meinen Ausschluss aktiv mitgetragen hatte, nun mit Informationen für die Öffentlichkeit ausgerechnet an mich wendet, zeigt in welch erbärmlichen Zustand sich diese einstmals engagierte Interessenvertretung der Spieleautoren heute befindet.

Ich nenne Maren Kruse öffentlich mit Namen, da sie

  1. als Pressesprecherin in der SAZ ein wichtiges Amt bekleidete
     
  2. als Verwaltungsrats-Mitglied der SAZ meinen wegen öffentlicher Kritik erfolgten Ausschluss aus der SAZ aktiv mitbetrieben hat
     
  3. Sie mich dann aber gezielt über ihren Rück- und Austritt informiert, für den Fall, dass ich beabsichtige "einen Artikel über die Saz-Aktiven herauszubringen".
     

Hintergrund dürfte u.a. die neue Geschäftsordnung der SAZ sein, die Mitgliedern von AGs und AKs u.a. vorschreibt, Stellungnahmen und schriftliche Kontaktaufnahmen nach außen mit dem Vorstand abzustimmen.

Maren schreibt mir:

"Ich kann eben nicht eine Position schmücken, wenn ich sie nicht mit Inhalt füllen kann. So muss ich Konsequenzen ziehen, denn die Arbeit z.B. für den Kulturrat kann ich mit dem momentanen Schmückstatus nicht vertreten. Das ist der Unterschied zur Zwangsgemeinschaft - ich habe jeder Zeit die freie Wahl andere Wege zu gehen."

Mich betrübt das in mehrfacher Hinsicht:

  1. die freie Wahl zu gehen, ist nicht wirklich eine freie Wahl.
     
  2. nennt Maren einen ähnlichen Grund weshalb ich 2006 die Arbeit als Webmaster niedergelegt und begonnen hatte, von interner zur öffentlichen Kritik überzugehen. (Maren reagiert darauf anders als ich. Schlimm ist, dass sich in all den Jahren offenbar nichts an der Misere geändert hat; allenfalls ist es schlimmer geworden)
     
  3. verstehe ich nicht, wieso Maren angesichts solcher Erfahrungen meine Beweggründe für meine öffentliche Kritik nicht nachvollziehen kann. Wenn sie das als ein falsches Mittel ansieht, warum versorgt sie mich dann jetzt mit dieser Information?
     
  4. Maren hatte in den letzten SAZ-News einen sechsseitigen sehr engagierten Artikel zu ihrer Arbeit im Kulturrat veröffentlicht. Wie es aussieht, wurde mal wieder Engagement durch Bevormundung vernichtet.
     

Das ist schade, denn eine unabhängige Interessenvertretung mit einer demokratischen Diskussionskultur und Wahlrecht für alle Spieleautoren wäre eine feine Sache.




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